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Designer Drugs: Through The Prism

Die beiden Haudegen Michael Vincent Patrick und Theodore Paul Nelson haben sich als Designer Drugs mit haufenweisen Remixen schon einen Namen gemacht, aber auch den einen oder anderen selbstgebastelten Track haben sie schon rausgebracht. Jetzt kommt nach Zombies mit Through The Prism der nächste eigene Output der New Yorker. Und diesmal ist das Motto: Hip Hop meets House, denn diesmal wird auch mal gerappt.

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Dendemann: Vom Vintage verweht

dendemann_vintageVÖ: 09.04.10 / Yo Mama / Sony BMG. Zwar punktet das neue Album von Dendemann mit live eingespielten, rockigen »Beats« und Dende ist auch 2010 reimtechnisch immer noch auf der Höhe, aber die (seit Freitag auch offiziell erhältliche) Single Stumpf Ist Trumpf 3.0 hat die Messlatte einfach zu hoch gelegt, denn keiner der dreizehn Tracks kommt auch nur annähernd an den vorab ausgekoppelten Hit ran. Ein durchwachsenes Album mit wenigen Highlights also, heraus stechen einzig der durchgängige Sprachwitz und vielleicht noch die Tracks Und Wenn Ja, Warum? oder 0 Robota. Für Fans auf jeden Fall empfehlenswert, die Masse begnügt sich einfach mit der Single und dem zugehörigen Video, dessen »A-Team meets MacGyver«-Style einfach nur grandios ist.
bewertung_2

Die anderen: Haben bisher außer der offiziellen Pressemeldung nichts zu melden.

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Deichkind präsentiert: Papa Professionell

deichkindpapaprofVÖ: 19.03.10 / Buback / Indigo. Eine Compilation von Deichkind? Mein erster Gedanke war: Die Deichkinder wollen wohl noch mal schnell Geld verdienen vor dem nächsten Album. Aber, ein unscheinbarer Aufkleber auf dem Jewel Case kündigt es an und die Linernotes erklären es: Die CD ist ein Tribut an den vor einem Jahr verstorbenen Sebastian Hackert und eine Werkschau seines Produzentenlebens. Deshalb finden sich hier neben einigen aktuellen Tracks und Entdeckungen auch ältere Stücke, viele davon schon wahre Klassiker (Ja, Ja…Deine Mudder, Schwule Mädchen). Und dass Sebi überall seine Finger drin hatte, sieht man an dem Stilmix von Hip Hop über Dancehall bis hin zu House. Das Ganze ist dezent zusammengemixt von DJ Rabauke, eine runde Sache also. Mein persönlicher Favorit ist übrigens Sebis Version von Jennifer Rostocks Kopf Oder Zahl. Bleibt nur noch zu sagen: Ruhe in Frieden, Papa Professionell.

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Dendemann: Stumpf Ist Trumpf 3.0

stumpf

Yes! Dendemann aka die eine Hälfte von Eins, Zwo ist (mal wieder) zurück mit neuer Single Stumpf Ist Trumpf 3.0. Diesmal rockig angehaucht, was vielleicht die Enflüsse von seiner Zeit als Tourbegleiter der Beatsteaks sind. Dazu der Dendemann-typische Wortwitz und ein wenig Elektronik, fertig ist der Hit. Veröffentlicht wird die Single allerdings erst am 26. März, aber ein Radiomitschnitts-Demo gibt es schon. Das Album Vom Vintage verweht gibt es dann ab 9. April. Watch out!

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Blockhead: The Music Scene

Blockhead-The-Music-SceneVÖ: 15.01.10 / Ninja Tune / Rough Trade. Nicht alle Rapper ziehen eine Furcht einflößende Gangster-Fresse. Im Gesicht von Blockhead, bürgerlich Anthony Simon, macht sich meist ein Lächeln breit. Muss so sein, schließlich gehört der New Yorker zur Hiphop-Comedy-Gang Party Fun Action. Keinen Spaß versteht der Mann allerdings, wenn es um die Komplexität seiner Instrumental-Songs geht: Anspruchsvolle Soundgeflechte aus unterschiedlichen Beats, atmosphärisch und experimentell. Blockhead schreckt selbst vor Flötensoli und Sitar-Klängen nicht zurück, und serviert eine smoothe, häufig psychedelisch anmutende Downtempo-Rille. An Seele fehlt es The Music Scene zweifelsohne nicht. Trotzdem plätschern die zwölf Songs zwischen DJ Shadow und RJD2 wie die Musik im Fahrstuhl irgendwie an mir vorbei. Vielleicht vermisse ich doch ein paar kriminelle Rhymes …
bewertung_3

Die anderen: „Blockhead weiß, was er gut kann und steckt all das in The Music Scene.“ (Potholeisinmyblog.com)

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