Monthly Archive for Dezember, 2009

News

Hypehunters: Special Guest im Casino Saal

silvester

Die beiden Hypehunters entern den Casino Saal: Zu späterer Stunde stehen die Hypehunters bei der Silvesterparty 2009/10 im Casino Saal in Amberg als Special Guest an den Reglern, um dem Publikum massenweise Electronic Tunes um die Ohren zu hauen: Von New Rave zu Big Beat, von Indietronics zu Electro House…

Hier geht’s zum Casino Saal, los geht es mit einer Hand voll anderer DJs schon um 22:30 Uhr.

Shortcuts

Tape Deck Bros: The Dance Of The Dead

tapedeckbros

Die beiden Kanadier Ash Ainsworth und Chris Sanakidis haben anscheinend schon im Sandkasten zusammen Mixtapes aufgenommen (wenn das mal gut ging bei all den Sandkörnern im Recorder), schließlich nennen Sie sich Tape Deck Bros. Und zu allem Überfluss haben sie wohl auch den ein oder anderen Zombiefilm zu viel gesehen. Auf Ihrer neuen Single The Dance Of The Dead kombinieren sie französische House-Einflüsse mit minimalistischen Vocals (“When the dead come to life, they will dance”) und rühren damit eine New-Rave-Melange an, die explosiver nicht sein könnte. Auf Dödselectro könnt ihr euch den Song sogar runterladen.

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Reviews

Everclear: In A Different Light

everclear_in_a_different_lightVÖ: erhältlich / Proper Records / Rough Trade. Die härtesten Grunger werden ruhiger, wenn es auf die Rente zugeht. Art Alexakis bildet da keine Ausnahme. Mit seinen 47 Jahren kleidet der geniale Songwriter die besten Werke seiner in den Neunzigern gefeierten Combo Everclear in ein relaxtes Soundgewand. Im Mittelpunkt stehen nun Akustik-Klampfen und Keyboard-Klänge statt Stromgitarren. Wer allerdings müden Kuschelrock befürchtet, darf aufatmen: Die Neuinterpretationen haben genug Energie, um für Ärger mit den lärmempfindlichen Nachbarn zu sorgen. Den riskieren wir gerne, zumal uns die fünf Musiker dafür mit fantastischen Melodien entschädigen, die sich wie warme Sonnenstrahlen im ganzen Körper ausbreiten. Zurück bleibt jede Menge Lebensfreude und die Erkenntnis, dass Grunge selten so fröhlich klang.
bewertung_4

Die anderen: “Zum ersten Mal seit Jahren interessiert mich wirklich, was Everclear wohl als nächstes tun werden.” (Mediametric.wordpress.com)

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Lieblinge

Sander: Best Of 2009

best of 2009 sander

01. Röyksopp The Girl And The Robot
02. The Prodigy Invaders Must Die
03. Malk Dancing Beat
04. Wolfmother Far Away
05. Eagles Of Death Metal Secret Plans
06. Designer Drugs Zombies (NROTB Dandy Remix)
07. Morrissey Something Is Squeezing My Skull
08. Yuksek Tonight
09. The Drums Let’s Go Surfing
10. Yeah Yeah Yeahs Heads Will Roll (A-Trak Remix)
11. Dizzee Rascal Bonkers (Club Edit)
12. La Roux Bulletproof
13. The Thermals Now We Can See
14. Wavves To The Dregs
15. Grandmaster Flash We Speak Hip Hop
16. Patrick Wolf Hard Times
17. Diplo Heater (Diplo Extended Edit)
18. Thunderheist Jerk It
19. Jay Reatard Faking It
20. Japandroids Wet Hair

Lieblinge

Firutin: Best Of 2009

best of 2009 firutin

01. Ira Atari & Rampue My Name Is Ira
02. Simian Mobile Disco Audacity Of Huge
03. The Dirty Secrets 5 Feet Of Snow (Miami Horror Remix)
04. La Roux In For The Kill
05. Phoenix Lisztomania (Yuksek Remix)
06. Yeah Yeah Yeahs Heads Will Roll (A-Trak Remix)
07. Nadastrom Pussy
08. Plateau Repas Vampires (Freakatronic Remix)
09. Juri Gagarin Give Or Take
10. La Roux Bulletproof
11. Penguin Prison A Funny Thing
12. Gossip Heavy Cross
13. Little Boots Stuck On Repeat (Fake Blood Remix)
14. Yuksek Tonight
15. Mediengruppe Telekommander Endlosrille
16. Data One In A Million (Club Mix)
17. The Ting Tings That’s Not My Name (LA Riots Remix)
18. Supershirt 8000 Mark
19. Miss Platnum She Moved In
20. The Bloody Beetroots feat. Steve Aoki Warp 1.9

Reviews

The Bravery: Stir The Blood

the_bravery_stir_the_bloodVÖ: erhältlich / Island / Universal. Für ihr selbst betiteltes Debüt ernteten The Bravery 2005 jede Menge Lorbeeren in der Musikpresse. Spätestens beim lahmen zweiten Album The Sun And The Moon war vom Hype um die New Yorker Postpunks nicht viel geblieben. Jetzt will die Combo an alte Zeiten anknüpfen und belebt auf Stir The Blood ihre Liebe zu Synthesizern und Drum-Computern. Das klingt bisweilen mächtig nach The Cure, zieht mit seinen rockigen Melodien und griffigen Hooks allerdings nicht so ein finsteres Gesicht. Stattdessen überstrahlen The Bravery die Discokugel über dem Dancefloor: I Have Seen The Future erinnert an die ewig tanzbare Jugendsünde Tainted Love. Leider ruinieren sich die einstigen Kritikerlieblinge mit einigen stinklangweiligen Balladen (Sugarpill) das große Comeback.
bewertung_3

Die anderen: “Es bleibt damit eine Platte, die klar über dem derzeitigen Durchschnitt gesehen werden darf, doch den eigenen Ambitionen müssen The Bravery auch im Jahr 2009 Ihren Tribut zollen.” (Ohfancy.de)

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Martin Solveig: Boys & Girls feat. Dragonette

martin_solveig

Zugegeben, nicht mehr der frischeste Track, mir ist aber Martin Solveigs Vorgängersingle One 2.3 Four noch gut im Gedächtnis. Und in ähnlichem Sound kommt auch Boys & Girls des französischen DJs daher. Ein äußerst hörenswertes Duett mit catchy Lyrics zu poppigen House-Beats, dabei aber immer ganz weit weg vom 0815-Ballermann-Vocal-House. Das Video dazu ist ebenfalls gelungen: Mit langen Kamerafahrten und schön in schwarz-weiß gehalten. Remixe gibt es natürlich auch: Unter anderem eines von Laidback Luke, und das ist alles andere als »laid back«…

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Flashback

The Clash: London Calling (30th Anniversary Edition)

clash-london-callingVÖ: 11.12.09 / Sony Music. Während Sid Vicious 1979 mit reichlich Heroin in den Adern gen Himmel / Hölle fuhr, erklommen The Clash mit ihrem dritten Album London Calling den Gipfel ihrer Karriere. 15 lange Jahre sollten schließlich vergehen, bis auch ich Wind von den fantastischen Songwriter-Fähigkeiten eines Joe Strummer bekam. Dann aber umso heftiger: Unzufriedene Meisterwerke wie Spanish Bombs, Lost In The Supermarket und The Guns Of Brixton fegten orkanartig durch meinen Kopf und wehten das letzte laue Lüftlein Heavy Metal endgültig hinfort. Da war sie, die Musik gewordene Revolution, die Genre-Mauern zum Einstürzen brachte – Punk, Reggae, Dub, Rockabilly, gar ein Funke Jazz loderte in den Flammen der Apokalypse. Weitere eineinhalb Dekaden später halte ich die Anniversary Edition in Händen und freue mich über ein Wiederhören und die sehenswerte Doku The Last Testament: The Making Of London Calling auf der Bonus-DVD. Amen.

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