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Reviews

Two Door Cinema Club: Tourist History

TwoDoorCinemaClub_TouristHistoryVÖ: 05.03.10 / Cooperative Music / Universal. Als ich im November über die Single I Can Talk berichtet habe, hatte ich mir in etwa dieses Album dazu vorgestellt. Also haben die Jungs vom Two Door Cinema Club so ziemlich alles richtig gemacht. Gerade die Tracks Do You Want It All? und Undercover Martyn stehen der ersten Single in nichts nach, und auch ansonsten hat das Album einiges zu bieten. Die drei Iren verstehen es nämlich gekonnt, Einflüsse aus Indie, Elektronik und Afrobeat zu mischen (Ein Vergleich mit Foals liegt nahe), und so ergibt sich aus dem Ganzen mehr als die berühmte Summe der einzelnen Teile. Ein durchwegs gelungenes Album also, einziger Wehrmutstropfen: Die Spieldauer von einer guten halben Stunde lässt schon zu wünschen übrig.
bewertung_5

Die anderen: „Auch die letzen drei Tracks des Albums können das Niveau halten, was zur erfreulichen Bilanz führt, dass sich auf Tourist History kein einziger schlechter Song findet.“ (Musiktip)

hypefaktor_hochHypefaktor: Ohne mich dabei weit aus dem Fenster zu lehnen, das ist schon mal der erste Anwärter auf das (Hype-)Album des Jahres. Und das auch wirklich verdient. Punkt.

Links: Myspace

Und weils gar so schön ist, gibt es gleich noch einen zweiten Song obendrauf (bzw. untendrunter):

Reviews

Groove Armada: Black Light

Groove Armada_CoverVÖ: 26.02.10 / Cooking Vinyl / Indigo. Eine feine Platte haben die Soundtüftler Andy Cato und Tom Findlay da aus dem Mischpult gezaubert: Black Light ist der eindrucksvolle Beweis, dass die Groove Armada gut 15 Jahre nach Gründung noch immer in Bewegung ist. Diesmal verlassen die Briten den knarzenden House- und Big-Beat-Dancefloor und kuscheln sich auf einen riesigen Klangteppich aus Synth-Pop. Der sorgt für wohlig-warmes Achtziger-Feeling, ohne auch nur einen Takt abgewetzt zu wirken. Bestes Beispiel dafür ist das emotionale I Won’t Kneel – Elektropop in Perfektion. Warsaw hingegen entpuppt sich als energiegeladener Riese, der kraftvoll und entschlossen nach vorne marschiert. Das Schritttempo ist dabei ziemlich low; wer so mächtig ist, kennt keine Eile. Auch ihr solltet reichlich Zeit für das Album einplanen: Black Light wächst mit jedem Hördurchgang. Hat mich schwer überzeugt …
bewertung_5

Die anderen: „Wenn du ein echter Groove-Armada-Fan bist, wirst du Black Light lieben oder hassen. Ich bezweifle, dass es etwas dazwischen geben wird.“ (urb.com)

Links: Homepage / Myspace / Blog