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King Cannibal: Let The Night Roar

king-cannibal-let-the-night-roarVÖ: 09.10.09 / Ninja Tune / Rough Trade. Jede Wette: King Cannibal ist als Kind in den Subwoofer gefallen und schläft mit dem Finger auf dem Delay-Knopf. Mit Let The Night Roar liefert der Brite den Soundtrack zu einer bluttriefenden Partie Doom, einen kranken Bastard aus Dancehall, Breakcore, Drum & Bass und Dub. Derbe Bassgewitter minus Struktur plus furchteinflößende Textfetzen – das hören Freddy Krüger und Leatherface wenn sie mal gute Laune haben. Am zugänglichsten klingt noch Virgo mit den französischen Reimegästen Face-A-Face, während der Rest der Platte um ungeteilte höchste Aufmerksamkeit bettelt. Wer sich auf die beunruhigenden Beats einlässt wird mit einem Klangerlebnis der außergewöhnlichen Art belohnt – wie so oft beim Label Ninja Tune. Eines meiner liebsten.
bewertung_4

Die anderen: „Anspannung und Befreiung, Heiterkeit und Furcht, Sex und Gewalt – hier sind alle Elemente großartiger Musik vorhanden. Fürchtet euch. Fürchtet euch sehr.“ (Altsounds.com)

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