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Goose: Synrise

goose_synriseVÖ: bereits erhältlich / !K7 Records / Alive. Das gefürchtete zweite Album einer Band ist ja oft schwierig, es schafft fast nie den Anschluss an den Erstling, noch dazu wenn das Debüt einigermaßen umjubelt war. Anders bei Goose, unserem Lieblingsexport aus Belgien: Hier wird gar nicht erst versucht, ein zweites Bring It On nachzulegen, denn Synrise präsentiert sich vielseitiger und längst nicht mehr so rockig. Einige Songs wie Can’t Stop Me Now oder As Good As It Gets orientieren sich zwar noch am alten Goose-Stil, aber schon der namensgebende Opener Synrise zeigt, wohin die Reise geht: Mehr Pop, mehr 80er und alles wirkt irgendwie glatter. Aber mit dem fantastischen, Depeche Mode-angehauchten Words ist der nächste Hit bereits in den Startlöchern.
bewertung_4

Die anderen: „Disco, New-Wave, Dance-Punk, Techno-Kuhglocken und Pop – Goose würfeln alles zusammen, was nicht bei Drei einen Kurzschluss vortäuscht. Dabei schaffen sie sich trotzdem ein hohes Maß an Individualität…“ (motor.de)

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Goose: Words

Goose

Zur Zeit kommen die alten Helden zurück. Jetzt also Goose. Das belgische Electrorock-Quartett, das sich nach dem Paukenschlag ihres grandiosen Debütalbums Bring It On im Jahr 2007 erstmal sehr rar machte, hat vor kurzem neben einer neu gestalteten, minimalistischen Homepage auch den neuen Song Words im Internet veröffentlicht. Auf diesem wird mehr gesprochen als gesungen, und musikalisch ist das Ganze noch eine Ecke düsterer und elektronischer geworden. Mal gespannt was da noch kommt, in Deutschland sind sie jetzt erstmal am 10. und 11. September in Berlin und München live unterwegs.

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Geht’s Noch: Horny

horny

Okay, Horny ist nicht gerade die musikalische Ausgeburt der Vielfalt. Das Teil lebt im Grunde von einer einzigen Hook. Aber die ist schlicht unwiderstehlich. Und zack, spätestens nach der Hälfte des Songs und der 500sten Wiederholung der Beatfolge sitzt das Teil im Ohr, will nicht mehr raus und lässt sich allenfalls mit Gewalt bis ins Tanzbein befördern. Übrigens: Geht’s Noch? stammen ebenfalls aus Belgien, von wo uns zurzeit nur geiler Kram erreicht. Stromae zum Beispiel.

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