Ihr zweites Album Safari Disco Club ist draußen, Julie Budet aka Yelle kann sich zurücklehnen, hat aber mit Que Veux-Tu noch einen Hit im Gepäck, vor allem der Madeon-Remix setzt dem Ganzen die Krone bzw. den Tropenhelm auf, wir wollen doch im Kontext bleiben.
Und ein Split-Video für Safari Disco Club/Que Veux-Tu gibt es jetzt auch:
Die beiden Haudegen Michael Vincent Patrick und Theodore Paul Nelson haben sich als Designer Drugs mit haufenweisen Remixen schon einen Namen gemacht, aber auch den einen oder anderen selbstgebastelten Track haben sie schon rausgebracht. Jetzt kommt nach Zombies mit Through The Prism der nächste eigene Output der New Yorker. Und diesmal ist das Motto: Hip Hop meets House, denn diesmal wird auch mal gerappt.
Im typischen Hadouken-Soundgewand kommt Mecha Love, der Vorbote des dritten Studioalbums der Band um die Gründungsmitglieder James Smith und Daniel Rice, daher. Ruhiges Intro, nach einer guten Minute dann aber endlich der Bass, der einen sofort den Dancefloor entern lässt. Anfang nächsten Jahres soll dann schon der Nachfolger ihres erst im Januar 2010 erschienenen Albums For The Masses folgen.
Die beiden New Yorker Jason Friedman und Eleanore Everdell, die zusammen das Duo The Hundred In The Hands bilden, hatten 2009 mit ihrer ersten Single Dressed In Dresden schon einen veritablen Hit. Seit kurzem ist nun das selbstbetitelte Debütalbum The Hundred In The Hands draußen und es hält, was die Single angekündigt hatte: Die beiden verzaubern einen weiterhin mit elektronischer Popmusik von ihrer schönsten Seite. Für meinen heimlichen Lieblingssong des Albums Commotion gibt es jetzt ein eigenes Video und demnächst wohl auch eine Singleauskopplung.
VÖ: 29.10.2010 / Audiolith Records / Broken Silence. Bei ihrem dritten Studioalbum Entweder Saalschutz legen die Schweizer M T Dancefloor und DJ Flumroc soundtechnisch noch eine Schippe drauf. Daher hört es sich nicht mehr ganz so textbezogen-minimalistisch an wie die alten Saalschutz-Sachen, man hört deutlich den Einfluß von Der Tante Renate, der das Album mitproduziert hat. Aber inhaltlich bleiben sich Saalschutz treu: Intelligenter Nonsens trifft auf Kinderreime, die von platten bis geistreichen Parolen abgelöst werden. Hierbei gilt es natürlich den Partykracher Ravepunk Für Eine Bessere Welt zu erwähnen, der mit keinem der drei genannten Elemente geizt. Den Psilodump-Remix des Songs, der als Single ja bereits erhältlich ist, gibt es übrigens zum kostenlosen Download bei Soundcloud.
Die anderen:“Es fetzt, dieses elektronische Pendant der Sportfreunde Stiller. Und es verspricht knarzig-verpogte Stunden inner Disse.” (electrozine.net)
Schon vor einiger Zeit erreichte uns das Video der drei Jungs von Laubfrosch Äthertainment aus Kassel mit der Bitte um Veröffentlichung. Dem kommen wir natürlich gerne nach, schließlich ist das Video zu ihrem Song Tu So durchaus sehenswert. Und der Track selbst geht auch in Ordnung, solider deutscher Hip Hop ohne Möchtegern-Gangster-Attitüde, dafür mit reichlich Elektronik.
Dass Quentin Dupieux alias Mr. Oizo einen Film gedreht hat, dürfte sich ja mittlerweile schon rumgesprochen haben. Darin geht es um einen zum Leben erwachten Reifen, der entdeckt, dass er Gegenstände explodieren lassen kann. Klingt abgefahren? Ist es auch, und wird wohl der nächste große Scheiß nach Tarantino. Oder verschwindet in der Versenkung. Ich glaube allerdings ersteres. Der Teaser zum Film jedenfalls featured auch gleichzeitig den Titelsong der Soundtrack-EP Rubber. Beim musikalischen Teil des Films hat Mr. Dupieux zudem mit niemand geringerem als Gaspard Augé zusammengearbeitet, seines Zeichens die eine Hälfte von Justice. Den Film habe ich leider noch nicht gesehen, der Song ist aber schonmal ein Hammer-Brett (vor allem mit Stakkato-Video).
Tons Of Friends haben Crookers definitiv auf ihrem gleichnamigen Debüt, dafür haben lediglich eine Handvoll Nummern das Zeug zu Hit-Schwergewichten. We Love Animals zum Beispiel, für das sich das Mailänder Duo die legendären Soulwax ins Studio geholt haben. Jetzt kommt Tom Staar mit einem feinen Remix des Songs ums Eck und wummert uns derbe Baille-Funk-Beats in die Magengrube. So muss dat sein!