Kele allein im Club: Während Bloc Party auf unbestimmte Zeit pausieren, tobt sich ihr Frontmann auf dem Dancefloor aus. Fans der Band müssen sich vermutlich erstmal an das elektronische Gerät gewöhnen, dass Okereke auf seinem ersten Soloalbum The Boxer auffährt. Insgesamt deutlich weniger verkopft und progressiv als die letzten BP-Songs, dafür straight nach vorne auf einer coolen Bassline. Das Schöne daran: Kele ist es offenbar völlig wurscht, ob er Kritiker oder Fans enttäuscht. So ist die erste Single Tenderoni durchaus als Befreiungsschlag zu verstehen.
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Das neue Album My Horse Likes You von Bonaparte steht in den Startlöchern und die Single Computer In Love macht einem schonmal den Mund wässrig. Zugegeben, der Song lebt von der Zeile »When you watch computer / Computer watching you / The more you watch computer / Computer / Computer watching you / Computer in love«, dafür kann man dann aber auch schnell mitsingen. Und abtanzen. Von mir aus auch zu den Remixen.

Es ist inzwischen schon einige Jahre her, dass Robyn ihr letztes, selbstbetiteltes Album herausgebracht hat. Umso mehr fiebern die Fans aus aller Welt dem Releasedatum ihres neuen Longplayers Body Talk Pt. 1 am 14. Juni entgegen, einen ersten Vorgeschmack liefert jetzt schon die Single Dancing On My Own. Und die Auskopplung zeigt wieder mal, was Robyn am besten kann: Electropop.
VÖ: 01.05.10 / Drunkn Punx Records. Let the freaks come out: Die als Download schon seit einem guten Monats erhältliche Single Ufo Song von Näd Mika feuert eine volle Breitseite ab – denn nicht nur der Track geht steil nach vorne, auch die Anzahl der Remixe kann sich sehen lassen: Stolze 11 (in Worten: elf) Remixe beinhaltet die Scheibe, von guten alten Bekannten wie Freakatronic bis hin zu (mir) völlig Unbekannten wie zum Beispiel Xerak. Die Lyrics sind wenig spektakulär, aber keineswegs schlecht und musikalisch bewegt sich das Ganze zwischen 90er-Jahre-Electro-Rave und zeitgemäßem discolastigem New-Rave-Pop-Punk, und wer sich darunter jetzt nichts vorstellen kann, hört es sich am besten selbst an…
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Die anderen: Äußerten sich noch nicht bisher.

Der amerikanischen Indie-Band Eagle Seagull haben es lange Songnamen angetan. Der Titel der Single Twenty Thousand Light Years zum jüngst erschienenen Album The Year Of The How To Book ist da noch einer der kürzeren, nichtsdestotrotz wird der Song wohl so manchen Club zum kochen bringen. Auch ich war nach einmaligem Hören absolut überzeugt. Und dann featured das Lied noch die Textzeile »we just came to dance«, die ich vorbehaltslos unterstütze…

Zugegeben, die Single Space Rocket des Singer/Producer-Duos Ira Atari/Rampue ist schon ein paar Wochen raus, aber ich habe sie bisher unterschätzt, nachdem ich zunächst nur den Ja!kob-Remix gehört hatte (immer noch kostenlos z.B. auf iraatari.de erhältlich). In den musste ich mich erst reinhören, dann hat es auch mit dem Original geklappt. Das ist natürlich um einiges poppiger, aber immer noch schön treibend. Und ich bin halt ein absoluter Fan von Iras Stimme…

Nach seiner letzten Doppelsingle Animal Animal / A Funny Thing kommt jetzt mit The Worse It Gets / Something I’m Not schon der nächste Output von Penguin Prison, und auch dieser ist wieder herrlich eingängiger Electropop. Diesmal überzeugt aber vor allem die titelgebende A-Seite The Worse It Gets (wer es etwas härter mag, bevorzugt den The Dirty Disco Remix), die B-Seite Something I’m Not ist etwas gewöhnungsbedürftiger.
Links: Myspace

Neuer Stuff von Surkin: Der Pariser Wunderknabe ballert in ein paar Tagen seine neue EP Silver Islands raus. Nachdem wir letztes Jahr eher wenig vom französischen DJ gehört haben, feiert er jetzt ein stattliches Comeback. Das lässt zumindest die erste Single Fan Out hoffen, die mit funky Bassline und einer explosiven Mischung aus Disco und Big Beats überzeugt.












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