Tag Archive for 'indie'

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The Dance Inc.: Broke

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The Dance Inc. machen Schluss. Aus. Vorbei. Zum Abschied gibt es noch das Album This Fighting, und zwar kostenlos zum runterladen auf der Band-Homepage. Darauf zu finden ist The Dance Inc.-typischer, poppiger Sound, und mit dem Song Broke nicht nur einen zum Abgang passenden Titel, sondern auch eine echte Electropop-Perle. Aber was soll ich lange schreiben, holt euch einfach hier das Album.

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Bonaparte: Computer In Love

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Das neue Album My Horse Likes You von Bonaparte steht in den Startlöchern und die Single Computer In Love macht einem schonmal den Mund wässrig. Zugegeben, der Song lebt von der Zeile »When you watch computer / Computer watching you / The more you watch computer / Computer / Computer watching you / Computer in love«, dafür kann man dann aber auch schnell mitsingen. Und abtanzen. Von mir aus auch zu den Remixen.

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Two Door Cinema Club: Something Good Can Work (The Twelves Remix)

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Immer wieder der Two Door Cinema Club, doch diesmal im Remix von The Twelves. Und die beiden DJs aus Brasilien haben schon so manchen Song veredelt, unter anderem Hits von Fever Ray, La Roux oder den Black Kids. Und so wird auch der an sich schon grandiose Originalsong Something Good Can Work mit behutsamen Mitteln und einem aufgepeppten Bass endültig zu einem Dancefloor-Filler.

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Foals: Total Life Forever

foalscoverVÖ: 07.05.10 / Warner Music International. Foals haben sich 2008 mit ihrem Debüt-Longplayer Antidotes erst in unsere Ohren und dann in unsere Herzen gespielt. Davon ist 2010 auf Total Life Forever leider nicht viel übrig. Es ist kein schlechtes Album, aber es wirkt weitaus weniger energiegeladen und keineswegs so eingängig wie der Vorgänger. Lediglich This Orient spielt fast noch in der Liga ihrer alten Hits wie Hummer oder Cassius. Der Rest ist ein ziemlich ruhiges Indie-Album geworden, wer also die alten Foals erwartet hat, wird arg enttäuscht sein. Wenn man die Band bisher allerdings nicht kannte und auf relaxte, poppige Indiesongs steht, kann man dem Album wahrscheinlich etwas abgewinnen. Mir erschließt sich das leider auch nach erneutem Hören überhaupt nicht, wohl ein typischer Fall von zweitem Album. Die Presse feiert es trotzdem, warum auch immer.
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Die anderen: “Auf Total Life Forever nun haben sie dem Pop ganz klar noch einem Schub nach vorne gegeben.” (intro.de)

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Eagle Seagull: 20000 Light Years

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Der amerikanischen Indie-Band Eagle Seagull haben es lange Songnamen angetan. Der Titel der Single Twenty Thousand Light Years zum jüngst erschienenen Album The Year Of The How To Book ist da noch einer der kürzeren, nichtsdestotrotz wird der Song wohl so manchen Club zum kochen bringen. Auch ich war nach einmaligem Hören absolut überzeugt. Und dann featured das Lied noch die Textzeile »we just came to dance«, die ich vorbehaltslos unterstütze…

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MGMT: Congratulations

mgmt_congratulationsVÖ: 09.04.10 / Columbia / Sony. Mit ihrem Debüt surften MGMT vor drei Jahren auf einer riesigen Erfolgswelle direkt in die Bestenlisten der Musikkritiker und Fans. Jetzt erscheint die richtungsweisende zweite Platte mit dem obersten Gebot: Nur keinen Bauchklatscher hinlegen. Den vermeiden die Brooklyner gekonnt und verlassen zudem noch ihr gewohntes Fahrwasser: Andrew Vanwyngarden und Ben Goldwasser entdecken die Surfgitarre und servieren psychedelische Pop-Perlen zwischen Beach Boys und frühem Bowie. Während Brian Eno als lässige Lo-Fi-Garagennummer durchgeht, reist das epische Siberian Breaks in satten zwölf Minuten von den späten Sechzigern in die synthielastigen Achtziger. Weniger Hype als beim Erstling, aber durchaus gute Haltungsnoten für das Duo.

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Die anderen: “Man kommt nicht umhin, den Wagemut von MGMT anzuerkennen, so offensichtlich gegen den Strich zu bürsten.” (Ohfancy.de)

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Bratze: Korrektur Nach Unten

Bratze_KorrekturNachUntenVÖ: 19.03.10 / Audiolith / Broken Silence. Bratze sind zurück und machen da weiter, wo sie mit dem 2007er Album Kraft (schon wieder 3 Jahre her, hätte ich jetzt nicht gedacht) aufgehört haben. Und dass es in der symbiotischen Zusammenarbeit zwischen dem Elektro-Soundtüftler Der Tante Renate und dem Indie-Chanteur Clickclickdecker noch Luft nach oben gab, zeigt jetzt der neue Longplayer Korrektur Nach Unten Und Die Notwendigkeit Einer Übersetzung. Hier treffen intelligente Texte auf fette Beats, und das geht in Zeiten von Electro-Schlagersongs und »Dingalingaling«-Texten runter wie Öl. Und nimmt den lauter werdenden Stimmen der Audiolith-Kritiker selbiges aus dem Feuer (oder so ähnlich). Es geht eben auch intellektuell beim Hamburger Party-Label. Nicht ohne Abfeiern, aber wenigstens mit Stil. Das zeigt auch das selbstironische Low-Budget-Video zur Single mit dem wunderbaren Titel Ohne Das Ist Es Nur Noch Laut.
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Die anderen: Haben bisher noch nichts zu sagen.

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Lieblinge

Lieblinge: Februar 2010

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Geschafft: Hinter uns liegt ein knallharter Februar mit gar nicht mal sooo witzigen „Gaudiwürmern“, kotzenden Clowns und Konfetti ballernden Spaßkanonen vor unserer Tür. Das zerrt an den Nerven und provoziert den Gegenschlag mit fetten Beats: Hier sind unsere Lieblinge des närrischen Monats – garantiert ohne „Hossa“ und farbige Huftiere.

Lieblinge des Monats Februar:

1. Étienne de Crécy Welcome (The Bloody Beetroots Remix)
2. Two Door Cinema Club Undercover Martyn
3. Groove Armada Look Me In The Eye Sister
4. Dendemann Stumpf Ist Trumpf 3.0
5. Cypress Hill Day Destroys The Night