Tag Archive for 'hype'

Shortcuts

Penguin Prison: Animal Animal/A Funny Thing

Penguin_Prison

Okay, was auch immer Chris Glover aka Penguin Prison gegen Pinguine haben mag (ich tippe jetzt mal auf ein lange verdrängtes Kindheits-Trauma), einsperren muss man sie ja nicht gleich deswegen. Eine tolle Scheibe ist die kürzlich bei Neon Gold erschienene Doppel-Debüt-Single trotzdem. Der zweite Track A Funny Thing noch mehr als die eigentliche A-Seite Animal Animal: Melodischer Beat, schöne Vocals, catchy Electropop vom Feinsten also. Bei RCRDLBL gibt es sogar zwei kostenlose Remixe von A Funny Thing.

hypefaktor_hochHypefaktor: Würde mich schon wundern, wenn Penguin Prison nächstes Jahr nichts mehr von sich hören lässt. Ein Geheimtipp für 2010!

Links: Myspace / Label-Blog

News

Two Door Cinema Club: Neue Single I Can Talk

twodoorcinemaclub

Am 23. November kommt mit I Can Talk die neue Single (die ja auf der achten Kitsuné Compilation schon mit einem Remix angeteased wurde) der drei Jungs vom Filmclub. Und ich muss sagen, das Teil geht richtig gut ab, Afro-Beat-Touch inklusive. Chapeau, Two Door Cinema Club, mehr davon! Dafür wird dann hoffentlich auf dem Album gesorgt, das im Februar 2010 erscheinen soll.

hypefaktor_hochHypefaktor: So muss Indie klingen im Jahr 2009. Würde mich wundern, wenn der Two Door Cinema Club nicht spätestens mit seinem Debüt-Album Kurs auf die Charts nimmt.

Links: Myspace

Reviews

Dizzee Rascal: Tongue ‘N’ Cheek

Dizzee RascalVÖ: 25.09.09 / Urban / Universal. Schluss mit grimmig: Auf seinem vierten Album verabschiedet sich Dizzee Rascal vom übelgelaunten Grime und entdeckt, wie viel Bock es macht, den Dancefloor zu rocken. Als Tanzpartner hat sich der Ostlondoner unter anderen Elektro-Musterschüler Armand Van Helden (Bonkers) und Disco-Remixer Calvin Harris (Holiday, Dance Wiv Me) auserkoren. Alle Gastmusiker müssen mehr als nur die Standards drauf haben: Dancehall bei Road Rage, anschmiegsame Hosenwetzer beim souligen Chillin’ Wiv Da Man Dem und gemächliches Kopfnicken beim reggaeinfizierten Can’t Tek No More. Zum Schluss besinnt sich Mr. Rascal dann doch noch auf seine versauten Wurzeln als böser Bube und schwärmt von Blowjobs und Gesetzesbrüchen – gut so.
bewertung_4

Links: Homepage / Myspace

Die anderen: “Diese überzeugend (!) authentische Redefinition des eigenen Sounds hat eventuell das Potenzial, ein ganzes Subgenre vor der drohenden Irrelevanz zu bewahren. Zumindest aber die eigene Karriere in die richtige Richtung zu beschleunigen.” (Background Music)

hypefaktor_hochHypefaktor: Klare Sache: Dizzee lehrt mit seinem Hip-Hop-Bastard den Charts in UK bereits das Fürchten. Nur eine Frage der Zeit, bis der 24-Jährige auch die bundesdeutschen Partys rockt.

Reviews

Kitsuné: Maison Compilation 8

albumcoverVÖ: 20.11.09 / Kitsuné / Rough Trade. Bisher hat es das französische Label Kitsuné mal mehr, mal weniger gut geschafft, mit ihrer Werkschau zu beweisen, dass sie am Puls der Zeit sind. Mit der neuen, mittlerweile achten Auflage der Maison Compilation-Reihe rudert das Label wieder in trendsichere Gefilde. Und zwar mit einem transnationalen Rundumschlag an alten Bekannten und auch mit vielen neuen Gesichtern. Die Unterschiede zwischen Beiden verschwimmen von Anfang an ganz von alleine. Es ist einfach eine stimmige Auswahl, und dabei wird von Indie bis House auch auf sämtlichen Hochzeiten getanzt. Angefangen bei der Surf-Hommage Let’s Go Surfing der ganz sicher noch groß rauskommenden The Drums über das fantastische Star von Jolie Cherie bis hin zu Siriusmo‘s High Together. Hier stehen die kommenden Sternchen in den Startlöchern.
bewertung_4

Die anderen: “Die Pariser Musik- und Fashionliebhaber hauen ihre achte Compilation raus. Und wie schon bei den sieben vorherigen Ausgaben ist ein gelungener und facettenreicher Mix entstanden.” (Raveline)

hypefaktor_hochHypefaktor: Diesmal haben es die Pariser Styler mal wieder geschafft: Neue wie alte Künstler wissen zu überzeugen, und über die einen oder anderen wird man noch viel sprechen – bis zur nächsten Kitsuné Maison Compilation.

Links: Homepage / Myspace mit Minimix der Compilation

Shortcuts

Yeah Yeah Yeahs: Heads Will Roll (A-Trak Remix)

atrakAufruhr in der Blogosphäre: A-Trak, bürgerlich Alain Macklovitch, sorgt mit seinem Remix von Heads Will Roll (Yeah Yeah Yeahs) derzeit für Begeisterungsstürme vor den Monitoren. Der Track beginnt zunächst recht unspektakulär wie ein hausbackenes Piece Minimal, legt ab Minute 1 mächtig zu und hat sich spätestens bei 1:30 gnadenlos in eure Gehirnwindungen gebohrt. Also besser nicht vor dem Schlafengehen hören: Mir haben die wummernden Beats in meiner Birne gestern ein paar Stunden Nachtruhe geraubt – das war’s allerdings wert.

hypefaktor_hochHypefaktor: Heads Will Roll rockt bereits das Netz, ein offizieller Release ist angekündigt. Hypealarm!

Links: Homepage / Myspace

Reviews

Alex Gopher: My New Remixes

Alex_GopherVÖ: 06.11.09 / Go 4 Music / Groove Attack. French House war gestern, Remix ist heute. Das hat auch Alex Gopher erkannt. Der Mit-Pionier des französischen Discosounds Mitte der 90er (Daft Punk, Modjo, etc.) kümmert sich seit einiger Zeit liebevoll um Songs der Nu-Rave-Zunft und peppt manchen Track von Elektro-Altmeistern auf. Das Namedropping kann sich sehen lassen: Ladyhawke, AutoKratz, Who Made Who, Fischerspooner, Benny Benassi, Kraftwerk. Sie alle tummeln sich auf der Doppel-CD My New Remixes, bei der Alex das Knarzen im Zaum und das Tempo stets im mittleren tanzbaren Bereich hält. Cleaner als Justice und Co., dafür auch um einiges grooviger. Nur die ganz großen Knalleffekte vermisse ich auf Albumlänge ein wenig.
bewertung_4

Die anderen: hüllen sich bisher in Schweigen!

hypefaktor_hochHypefaktor: Der Sound ist angesagt; die Acts, denen sich Alex Gopher widmet sowieso. Hypepotenzial!

Links: Album-Minimix zum Download / Homepage / Myspace

Shortcuts

Supershirt: 8000 Mark Single

VÖ: 18.09.2009 / Audiolith. Dass wir mittlerweile schon seit über 7 Jahren mit Euro bezahlen, ist den beiden »Shirts« nicht entgangen: »8000 Euro« klingt aber einfach lahm. Und seit geraumer Zeit ist der Song schon der Knaller auf jedem Live-Gig der beiden, und jetzt endlich ist er auch als Single erhältlich. Der Erfolg liegt auf der Hand: Auch ohne das Lied jemals gehört zu haben kann man gleich mitsingen, »8000 Mark!«, so schwer ist das ja nicht… Hammer-Song! Das Album dazu kommt am 23. Oktober auf Audiolith.

8000 Mark (8K MK) from Supershirt on Vimeo.

hypefaktor_hochHypefaktor: Das Ding wird definitiv noch einer der Party-Hits des ausklingenden Jahres. Und nächstes Jahr startet 8000 Mark dann erst so richtig durch!

Links: Blog / Myspace

Shortcuts

Miss Platnum: She moved in

»She moved in« ist ein sehr schöner Track des Balkan-Beats angehauchten »Sweetest Hangover«-Albums von Miss Platnum, eigentlich auch der einzige wirklich gute. Zumindest nach einem schnellen Durchhören bleibt nicht viel mehr hängen. Dazu gibt es das Video im Peter Fox-style – Kunststück, denn es ist von Peter Fox selbst gedreht.

Und für das kommende Remix-Album gibt es den Song seit kurzem auch in einer Fassung von Popular Damage:
Miss Platnum – She Moved In (Popular Damage Assimilation) by populardamage

hypefaktor_hochHypefaktor: Mit Remix-Album und Unterstützung der Seeed-Posse dürfte einem ordentlichen Durchstarten eigentlich nichts im Wege stehen!