Tag Archive for 'electro-pop'

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Hurts: Wonderful Life

hurts

Es geht auch mal ruhig: Hurts aus Manchester haben mit Ihrer Ballade Wonderful Life schon für einige Unruhe in England und mittlerweile auch der hiesigen Blogosphäre gesorgt. Jetzt sind sie auf der neuen Kitsuné Maison Compilation 9 mit einem Remix des Songs durch niemand geringeren als Arthur Baker (Produzent unter anderem von New Order) vertreten, der noch eine Schippe Elektropop drauflegt.

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hypefaktor_hochHypefaktor: Triefender 80s-Pop mit leiseren Tönen, wird sicher auch hierzulande was Großes. Der Remix dürfte der Karriere von Hurts bestimmt den letzten Kick geben.

Hier der Original-Song:

Und der Arthur Baker-Remix:

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Miike Snow: Silvia Remixes

MiikeSnow

Miike Snow, die Lieblinge der Kritiker im letzten Jahr, die sowohl mit den Singles Animal und Black & Blue als auch mit ihrem selbstbetitelten Album auf ganzer Strecke überzeugten, werden jetzt mit ihrer neuen Single Silvia gehörig verhackstückt. Der Song an sich ist nämlich eine astreine Ballade, was man zum Beispiel vom Redial-Remix ganz und gar nicht mehr behaupten kann. Die ersten gut eineinhalb Minuten täuscht er noch den Schmusekurs des Originals vor, dann kommt er mit einem fiesen Elektrobrett um die Ecke. Alle Remixe als Medley von Westwood gibt es unten.

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Freakatronic: Bon Soir

freakatronic

Dass sie ihren zugegebenermaßen schon etwas in die Jahre gekommenen Gassenhauer Voll Der Hit nochmal toppen, kann niemand verlangen, und so lassen es Freakatronic aus Essen auch gleich etwas gemächlicher angehen. Mit ihrer aktuellen Single Bon Soir wenden sie sich nämlich dem Electropop zu und singen zudem noch auf französisch. Spätestens zu den Remixen kann man sich dann aber auf den Dancefloor wagen, und so wird es doch noch ein »guter Abend«. Meine Empfehlung hierfür ist die Version des französischen Produzenten Zingone.

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Die Sterne: 24/7

diesterne247VÖ: 26.02.10 / Materie Records / Rough Trade. Dass Die Sterne keinen klassischen Indie-Pop Hamburger Schule mehr machen, haben wir letztes Jahr mit ihrer EP Der Riss mitbekommen. Den dort eingeschlagenen Weg hin zu elektronischen Klanggewändern gehen die drei Hamburger jetzt mit 24/7 auch auf Albumlänge weiter. Der Produzent und DJ Mathias Modica aka Munk versorgt sie dabei mit den eigentlich Sterne-untypischen treibenden elektronischen Beats. Und diese Symbiose kann sich sehen bzw. hören lassen: Entstanden ist ein sehr tanzbares und dabei ziemlich lässiges Disco-Album mit intelligenten deutschen Texten, das wir in dieser Art viel zu selten in den Player schieben dürfen, einzig Bratze fallen mir da als Referenz noch ein, aber die sind noch eine Schippe härter unterwegs.
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Die anderen: “So dominiert auf 24/7 der Beat, die eingängigen Melodien liefern Synthesizer und Klavier, was die Musik vielschichtiger macht, als die der früheren Alben.” (laxmag.de)

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Goldfrapp: Head First

goldfrapp_headfirstVÖ: 19.03.10 / Mute / EMI. Wo ein von Wolken überlagertes Frauengesicht drauf ist, ist Pop drin, soviel ist schon mal klar. Mit dieser Einstellung sollte man sich dem neuen Album Head First von Goldfrapp auch nähern, denn was anderes bekommt man nicht. Kristallklarer 80er-Jahre-Electropop vom Allerfeinsten. Wer drauf steht wird sich die Hände reiben, denn Vergleiche mit ABBA und der frühen (nicht der heutigen, beliebig zwischen R&B und House wandelnden) Madonna liegen nahe. Nur knapp über 30 Minuten, verteilt auf 9 Songs, von denen etliche den direkten Weg in den Gehörgang finden. Manchmal allerdings zu glatt oder schon fast langweilig, was die beiden Briten hier auftischen, aber zum Beispiel die Vorab-Single Rocket oder I Wanna Life bergen gehöriges Hitpotential, spätestens im Grum-Remix.
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Die anderen:Head First’s singalong hooks and day-glo synths stand in marked contrast to the unhurried, pastoral sounds of Goldfrapp’s previous album, 2008’s Seventh Tree(EW Music Mix)

hypefaktor_hochHypefaktor: Die 80er-Jahre-Retro-Welle ebbt zwar eigentlich schon ab, aber mit diesem Album erwischen Goldfrapp auch noch die resistentesten 80er-Hype-Verweigerer, bevor die 90er dann endgültig zuschlagen. Top-Ten-Alarm!

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Penguin Prison: Animal Animal/A Funny Thing

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Okay, was auch immer Chris Glover aka Penguin Prison gegen Pinguine haben mag (ich tippe jetzt mal auf ein lange verdrängtes Kindheits-Trauma), einsperren muss man sie ja nicht gleich deswegen. Eine tolle Scheibe ist die kürzlich bei Neon Gold erschienene Doppel-Debüt-Single trotzdem. Der zweite Track A Funny Thing noch mehr als die eigentliche A-Seite Animal Animal: Melodischer Beat, schöne Vocals, catchy Electropop vom Feinsten also. Bei RCRDLBL gibt es sogar zwei kostenlose Remixe von A Funny Thing.

hypefaktor_hochHypefaktor: Würde mich schon wundern, wenn Penguin Prison nächstes Jahr nichts mehr von sich hören lässt. Ein Geheimtipp für 2010!

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Annie: I Don’t Like Your Band

Annie

Wer nicht genug bekommen kann von La Roux und Little Boots schon nicht mehr hören kann, für den ist Annie genau das richtige. Nach einigen Verzögerungen und Label-Wechsel wurde ihr zweites Album Don’t Stop jetzt endlich veröffentlicht. Der derzeit durch die Blogosphäre geisternde Song I Don’t Like Your Band daraus sowie zwei weitere Tracks des Albums wurden von niemand geringerem als Paul Epworth produziert, der u.a. schon für Hits und Remixe von Bloc Party, Friendly Fires, Florence and the Machine oder Maxïmo Park gesorgt hat. Auch hier hat er wieder ganze Arbeit geleistet, und Annies wunderbare Vocals machen den eingängigen Electro-Pop-Song perfekt.

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Malk: Dancing Beat

Malk – Dancing Beat (madbeat Remix) by doubleshotmusic

Mit dem Hammer-Dancetrack Dancing Beat macht das noch weitgehend unbekannte Kölner Duo Malk (übrigens nach gleichnamiger No-Name-Milchmarke bei den Simpsons benannt) auf sich aufmerksam und gleich mächtig Alarm: Schöne Vocals, ein nicht allzu komplizierter Text ;-) und der Beat ist, wie der Name schon sagt, tanzbar ohne Ende. Beim Remix oben nicht ganz so wie beim Original unten, so oder so werden uns Malk in Zukunft bestimmt noch viel Spaß bereiten!

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