Tag Archive for '80s'

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M83: Midnight City

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Redial: The Boss

In meinen Jahrescharts hat sich Redial mit seinem Miike Snow-Remix für Silvia den ersten Platz gesichert, und auch seine bereits erhältliche EP The Boss aus dem (mittlerweile schon) vergangenen Jahr hat es in sich. Vor allem die eigentliche B-Seite Deadrising kommt mit einem Synthiesound um die Ecke, der jedem 80er-Jahre-Trashfilm zur Ehre gereichen würde.

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Goose: Synrise

goose_synriseVÖ: bereits erhältlich / !K7 Records / Alive. Das gefürchtete zweite Album einer Band ist ja oft schwierig, es schafft fast nie den Anschluss an den Erstling, noch dazu wenn das Debüt einigermaßen umjubelt war. Anders bei Goose, unserem Lieblingsexport aus Belgien: Hier wird gar nicht erst versucht, ein zweites Bring It On nachzulegen, denn Synrise präsentiert sich vielseitiger und längst nicht mehr so rockig. Einige Songs wie Can’t Stop Me Now oder As Good As It Gets orientieren sich zwar noch am alten Goose-Stil, aber schon der namensgebende Opener Synrise zeigt, wohin die Reise geht: Mehr Pop, mehr 80er und alles wirkt irgendwie glatter. Aber mit dem fantastischen, Depeche Mode-angehauchten Words ist der nächste Hit bereits in den Startlöchern.
bewertung_4

Die anderen: “Disco, New-Wave, Dance-Punk, Techno-Kuhglocken und Pop – Goose würfeln alles zusammen, was nicht bei Drei einen Kurzschluss vortäuscht. Dabei schaffen sie sich trotzdem ein hohes Maß an Individualität…” (motor.de)

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Goldfrapp: Head First

goldfrapp_headfirstVÖ: 19.03.10 / Mute / EMI. Wo ein von Wolken überlagertes Frauengesicht drauf ist, ist Pop drin, soviel ist schon mal klar. Mit dieser Einstellung sollte man sich dem neuen Album Head First von Goldfrapp auch nähern, denn was anderes bekommt man nicht. Kristallklarer 80er-Jahre-Electropop vom Allerfeinsten. Wer drauf steht wird sich die Hände reiben, denn Vergleiche mit ABBA und der frühen (nicht der heutigen, beliebig zwischen R&B und House wandelnden) Madonna liegen nahe. Nur knapp über 30 Minuten, verteilt auf 9 Songs, von denen etliche den direkten Weg in den Gehörgang finden. Manchmal allerdings zu glatt oder schon fast langweilig, was die beiden Briten hier auftischen, aber zum Beispiel die Vorab-Single Rocket oder I Wanna Life bergen gehöriges Hitpotential, spätestens im Grum-Remix.
bewertung_2

Die anderen:Head First’s singalong hooks and day-glo synths stand in marked contrast to the unhurried, pastoral sounds of Goldfrapp’s previous album, 2008’s Seventh Tree(EW Music Mix)

hypefaktor_hochHypefaktor: Die 80er-Jahre-Retro-Welle ebbt zwar eigentlich schon ab, aber mit diesem Album erwischen Goldfrapp auch noch die resistentesten 80er-Hype-Verweigerer, bevor die 90er dann endgültig zuschlagen. Top-Ten-Alarm!

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