Tons Of Friends haben Crookers definitiv auf ihrem gleichnamigen Debüt, dafür haben lediglich eine Handvoll Nummern das Zeug zu Hit-Schwergewichten. We Love Animals zum Beispiel, für das sich das Mailänder Duo die legendären Soulwax ins Studio geholt haben. Jetzt kommt Tom Staar mit einem feinen Remix des Songs ums Eck und wummert uns derbe Baille-Funk-Beats in die Magengrube. So muss dat sein!
Okay, das Teil hat schon paar Monate aufm Buckel, ich wollte es euch dennoch nicht vorenthalten. Schon alleine wegen der geil bouncenden Bassline und den Old-School-Vocals, die uns Tom Piper und Alex Schmitz mit Fresh Crack servieren. Und wenn schon mal so was Feines aufgetischt wird, will Shopliftas auch am Topping nicht sparen und garniert das Ganze mit reichlich Breaks. Lecker!
Herr Rother, wo bleibt Ihr Umweltbewusstsein? Der Offenbacher düst mit seinem Wagen quer durch die Metropolen des Taunus, um seine neuen Songs während der Fahrt Probe zu hören – und gesteht das ungeniert im Making-Of-Video. Das geht auch klimaschonender! Gemütlich im Wohnzimmer, zum Beispiel. Wobei: ganz so lahm, dass man die Songs des neuen Albums chillig auf der Couch hören möchte, sind sie dann doch nicht. Schöne Platte mit einigen großen Elektropop-Momenten, die ihr ab Ende Mai euer Eigen nennen dürft.
Gut drei Jahre ließ uns James Murphy aka LCD Soundsystem zappeln, jetzt steht der Release seiner neuen Langrille This Is Happening vor der Tür (18. Mai). Der Mitbegründer des legendären Electropunk-Labels DFA-Records lässt es darauf oft recht gemächlich angehen, was die Headbanger unter euch vielleicht enttäuschen wird. Dennoch: Reinhören kostet nix, denn der Kanadier streamt das komplette Album auf seiner Website für lau. Hier gibt’s in der Zwischenzeit schon mal die coole Single-Auskoppelung Drunk Girls
Drums & Breaks & Breaks & Drums: Das dröhnt in der Birne, da schmerzt der Schädel. Und das nicht vom Föhn! Nostalgia verbraten MusesKnights Of Cydonia in einem schleppend-dreckigen Dubstep-Remix. Vom Original-Hit bleibt der ein oder andere Vokalfetzen am Leben, der Rest wird erbarmungslos durch den düsteren Klangwolf gedreht. Nicht, dass ich den ursprünglichen Song nicht leiden könnte, aber das hier geht mir schon auch ziemlich gut rein.
Na endlich: Am 4. Juni veröffentlichen die Chemical Brothers ihr inzwischen siebtes Album Further. Wir zählen zum Kreis der Erlauchten und konnten die acht Tracks der Platte via Stream bereits Probe hören – dürfen aber nach Unterzeichnung eines zweiseitigen Vertrags noch keine Review publizieren. Schade eigentlich. Nichtsdestotrotz will ich an dieser Stelle mit drei harten Fakten nicht hinterm Berg halten, die euch zumindest einen ersten Eindruck vom neuen Longplayer der Briten vermitteln:
1. Das Teil klingt wie ein Raumschiff, das jeden Augenblick abhebt.
2. Zu jedem Song ließ das dynamische Duo ein cooles Video drehen.
3. Für den Dancefloor ist Further nur stellenweise tauglich.
Eine ausführliche Kritik gibt’s dann pünktlich zum Erscheinungstermin.
April, April, der macht, was er will. So eine richtige Anarcho-Sau, der April. Der lässt sich nix sagen: Strahlender Sonnenschein und jubilierende Vögelchen am Karfreitag – na und? Drei Grad Celsius zur Biergarteneröffnung – wen juckt’s? Das ist eben Punk-Rock! Da schneiden wir uns gerne ´ne Scheibe ab vom antiautoritärsten aller Monate und präsentieren frei heraus, nur dem Maßstab unseres individuellen Gustos geschuldet, die Hits der letzten vier Wochen.
Oh Shit! Armand Van Helden macht unter dem Pseudonym Duck Sauce gemeinsame Sache mit A-Trak. Damit ist eigentlich alles gesagt. Kann solch ein namhaftes Klang-Kollektiv scheitern? Nicht, wenn sie in Zukunft das Niveau ihres ersten Babys Barbara Streisand halten. Das Teil groovt unwiderstehlich durch die 70er-Jahre-Disco – und erinnert mich dabei tierisch an das Intro einer Fernsehserie aus meiner Jugend. Dummerweise fällt mir ums Verrecken nicht mehr ein, welche das war. Sachdienliche Hinweise werden von mir angemessen belohnt. Also her damit …
Neueste Kommentare