Bisher gab es ja schon einiges an kostenlosem Material von autoKratz, und auch die neue Kick EP gibt es immer noch auf Homepage oder Myspace-Seite der beiden Briten zum freien Download. Gut, es sind nur 2 Tracks plus optionales Remix-Paket, aber um die Hits so konsequent gratis unter die Massen zu bringen braucht man schon einiges an Selbstvertrauen. Dass nämlich die entsprechenden CDs und Platten dann auch noch gekauft werden, ist nicht selbstverständlich. Vielleicht setzen autoKratz aber auch einfach auf ihre gut rockenden Live-Gigs (wie im Video von der USA-Tour zu sehen).
Das neue Album My Horse Likes You von Bonaparte steht in den Startlöchern und die Single Computer In Love macht einem schonmal den Mund wässrig. Zugegeben, der Song lebt von der Zeile »When you watch computer / Computer watching you / The more you watch computer / Computer / Computer watching you / Computer in love«, dafür kann man dann aber auch schnell mitsingen. Und abtanzen. Von mir aus auch zu den Remixen.
Wie ihr vielleicht schon gemerkt habt, könnt ihr uns ab sofort eure Wertschätzung zeigen und uns zusätzlich motivieren dieses Blog weiter zu betreiben, indem ihr uns über den neuen Online-Dienst Flattr kleine Spenden zukommen lasst. Entweder für einen einzelnen Beitrag oder für das gesamte Blog rechts in der Seitenspalte. Flattr ist zwar momentan noch in einer halboffenen Beta-Phase (auf der Seite gibt es derzeit noch eine Warteliste), was sich aber wohl bald ändern wird.
Immer wieder der Two Door Cinema Club, doch diesmal im Remix von The Twelves. Und die beiden DJs aus Brasilien haben schon so manchen Song veredelt, unter anderem Hits von Fever Ray, La Roux oder den Black Kids. Und so wird auch der an sich schon grandiose Originalsong Something Good Can Work mit behutsamen Mitteln und einem aufgepeppten Bass endültig zu einem Dancefloor-Filler.
Diesen Freitag gibt es bei der mittlerweile dritten Hypehunters-Party in Amberg wieder »electronic tunes for dancefloor rockers« zu hören, bevor wir uns zumindest partytechnisch in die Sommerpause verabschieden. Um 20:00 Uhr öffnet der Casino Saal, und kurz danach entert das Hypehunters-DJ-Team nochmal die Bühne. Getreu dem Motto »Minimaler Eintritt, maximaler Sound« legen DJ Firutin und DJ El Sandino ihren bekannten Mix aus New Rave, Electropop, Indietronics, Electro House und Big Beat auf.
Victor le Masne und Pierre Leroux sind in Frankreich als Housse de Racket längst keine Unbekannten mehr, hierzulande sind die beiden Musiker noch eher ein Geheimtipp. Mit Synthétiseur haben sie letztes Jahr allerdings schon einen gehörigen Hit abgeliefert, und auch mit Oh Yeah! brauchen sie sich nicht verstecken. Diverse Remixe (hier von Van She und Nighty Max) der beiden Tracks setzen dem Ganzen dann noch die Krone auf.
Der letzte hier vorgestellte Remix der Yeah Yeah Yeahs (Heads Will Roll) hatte es in sich, und auch der Dull Life Remix von Jeremy Malvin aka Professor Purple versorgt den ursprünglichen Song mit einem extrem tanzbaren Electro-Beat. Und es ist ja nicht so, dass das Original nicht eh schon dancefloortauglich gewesen wäre…
VÖ: 07.05.10 / Warner Music International.Foals haben sich 2008 mit ihrem Debüt-Longplayer Antidotes erst in unsere Ohren und dann in unsere Herzen gespielt. Davon ist 2010 auf Total Life Forever leider nicht viel übrig. Es ist kein schlechtes Album, aber es wirkt weitaus weniger energiegeladen und keineswegs so eingängig wie der Vorgänger. Lediglich This Orient spielt fast noch in der Liga ihrer alten Hits wie Hummer oder Cassius. Der Rest ist ein ziemlich ruhiges Indie-Album geworden, wer also die alten Foals erwartet hat, wird arg enttäuscht sein. Wenn man die Band bisher allerdings nicht kannte und auf relaxte, poppige Indiesongs steht, kann man dem Album wahrscheinlich etwas abgewinnen. Mir erschließt sich das leider auch nach erneutem Hören überhaupt nicht, wohl ein typischer Fall von zweitem Album. Die Presse feiert es trotzdem, warum auch immer.
Die anderen:“Auf Total Life Forever nun haben sie dem Pop ganz klar noch einem Schub nach vorne gegeben.” (intro.de)
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