Monthly Archive for Juni, 2010

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The Dance Inc.: Broke

thedanceinc

The Dance Inc. machen Schluss. Aus. Vorbei. Zum Abschied gibt es noch das Album This Fighting, und zwar kostenlos zum runterladen auf der Band-Homepage. Darauf zu finden ist The Dance Inc.-typischer, poppiger Sound, und mit dem Song Broke nicht nur einen zum Abgang passenden Titel, sondern auch eine echte Electropop-Perle. Aber was soll ich lange schreiben, holt euch einfach hier das Album.

Links: Myspace / Homepage

Reviews

Robyn: Body Talk Pt. 1

robynVÖ: bereits erhältlich / Ministry Of Sound / Warner. Jetzt also ist es soweit, mit Body Talk Pt. 1 steht das neue Album von Robyn in den Regalen, und die beste Nachricht gleich zu Beginn: Das Album ist das erste von drei, die alle noch dieses Jahr erscheinen sollen. Die schlechte Nachricht beschränkt sich dann darauf, dass es wohl eher EPs werden, wobei Part 1 immerhin 8 Songs beinhaltet. Und da sich unter denen keine wirklichen Durchhänger befinden, darf man getrost zugreifen. Songs wie Don’t Fucking Tell Me What To Do oder None Of Dem mit Röyksopp zeigen, dass die junge Schwedin nicht nur auf Schmuse(electro)popsongs steht, sondern auch mit Housebeats punkten kann. Dass Robyn aber auch ganz anders kann, zeigt das von Diplo produzierte Dancehall Queen, das ein weiteres Highlight des Albums ist. Der Rest ist solider bis genialer Electropop.
bewertung_5

Die anderen: “Cyborgs kommen in deine Stammkneipe und geben dir einen Zungenkuss – und zum Schluss geht’s noch zu dem Einen nach Hause. (…) Und als Bonus: zwei Balladen, von denen eine toll und eine auf Schwedisch ist.” (intro.de)

hypefaktor_hochHypefaktor: Nachdem Robyn in England schon Nummer 1 war und mittlerweile schon mit Madonna getourt hat, kommt sie jetzt aber endgültig auch in Deutschland an. Watch Out!

Links: Homepage / Myspace / Reinhören und kaufen

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Aloe Blacc: I Need A Dollar (DJ Neil Beats Edit)

Aus tiefster Seele bettelt Aloe Blacc: I Need A Dollar. Das Thema dürfte sich damit auch schon erledigt haben. Nachdem der amerikanische Pay-TV-Sender HBO den coolen Soul-Smoothie zum Titelsong der Hip-Serie How To Make It In America befördert hat, dürfte Mr. Blacc nicht mehr über Geldmangel zu klagen haben. Der ein oder andere Buck wird diesen Sommer zusätzlich dazu kommen – spätestens wenn die Dauerrotation in den Radiostationen auf Hochtouren läuft. Lange wird es nicht mehr dauern … Inzwischen gibt’s den gediegenen Edit von DJ Neil.

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hypefaktor_hochHypefaktor: Charmanter Knabe mit Soul in Perfektion, dazu perfektes Marketing dank TV-Serie. Wird ein Hit!

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Kele: Tenderoni

Kele allein im Club: Während Bloc Party auf unbestimmte Zeit pausieren, tobt sich ihr Frontmann auf dem Dancefloor aus. Fans der Band müssen sich vermutlich erstmal an das elektronische Gerät gewöhnen, dass Okereke auf seinem ersten Soloalbum The Boxer auffährt. Insgesamt deutlich weniger verkopft und progressiv als die letzten BP-Songs, dafür straight nach vorne auf einer coolen Bassline. Das Schöne daran: Kele ist es offenbar völlig wurscht, ob er Kritiker oder Fans enttäuscht. So ist die erste Single Tenderoni durchaus als Befreiungsschlag zu verstehen.

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Kap Bambino: Dead Lazers

Schmalz in den Gehörgängen, Angst vor Wattestäbchen und keine Kohle für die Praxisgebühr? Hilfe naht: Kap Bambino durchblasen eure Wascheln mit fettestem Elektropunk. Neu ist das Rezept freilich nicht, Punkrock die analogen Instrumente zu verweigern und stattdessen Synthesizer, Sampler und Software-Module anzustöpseln. Selbst das liebreizende Stimmlein der frischen Front-Französin mit dem vielsagenden Namen Caroline Martial wird nicht geschont und erbarmungslos durch den Verzerrer gedreht. Auf Albumlänge kann’s anstrengend werden; für die schnelle Nummer zum Wachwerden ist das Duo aus Bordeaux perfekt.

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WhoMadeWho: Gigantische Stahlgiganten

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Das Melt! wirft seine gigantischen Schatten voraus: Auf der Festivalseite kann man jetzt kostenlos den exklusiven Track Gigantische Stahlgiganten von WhoMadeWho downloaden, der im für die Band typischen Stil eigens für das Event geschrieben wurde. Die Schweden stehen nämlich nach ihrem erfolgreichen Auftritt im letzten Jahr auch dieses Jahr wieder beim Melt! auf der Bühne. Ob ein Festival allerdings unbedingt eine eigene Hymne braucht, steht auf einem anderen Zettel.

Links: Download / Myspace / Festival-Homepage

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autoKratz: Kick EP

autoKratz

Bisher gab es ja schon einiges an kostenlosem Material von autoKratz, und auch die neue Kick EP gibt es immer noch auf Homepage oder Myspace-Seite der beiden Briten zum freien Download. Gut, es sind nur 2 Tracks plus optionales Remix-Paket, aber um die Hits so konsequent gratis unter die Massen zu bringen braucht man schon einiges an Selbstvertrauen. Dass nämlich die entsprechenden CDs und Platten dann auch noch gekauft werden, ist nicht selbstverständlich. Vielleicht setzen autoKratz aber auch einfach auf ihre gut rockenden Live-Gigs (wie im Video von der USA-Tour zu sehen).

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Lieblinge

Lieblinge: Mai 2010

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Noch zwei Wochen bis zur Weltmeisterschaft, da müssen wir Hypehunters natürlich irgendwas zu machen. Sonst stehen wir marketingtechnisch saudeppert da. Schließlich heißen in diesen wilden Wochen sogar die Kartoffelplättchen beim Discounter nicht mehr Chips sondern »Tor-Snack«. Und der Antipasti-Mix erstrahlt in wenig Magen schonendem Schwarz-Rot-Geil. Also, auf geht’s: Hier kommen unsere musikalischen Nominierungen für den Monat Mai, die fantastische Fünf steht, der Kader ist voll. Einige müssen zu Hause auf dem Turntable bleiben und sind traurig, andere haben sich kurz vor der Veröffentlichung noch ein paar Beats gebrochen oder das Tonband angerissen. So ist das eben im Fußball-Geschäft!

Lieblinge des Monats Mai:

1. Two Door Cinema Club Something Good Can Work (The Twelves Remix)
2. Tom Piper & Alex Schmitz Fresh Crack (Shopliftas Remix)
3. Yeah Yeah Yeahs Dull Life (Professor Purple Remix)
4. Crookers Feat. Soulwax & Mixhell We Love Animals (Tom Staar Remix)
5. Housse De Racket Oh Yeah! (Nighty Max Remix)