Die Gorillaz meldeten sich jüngst mit ihrem neuem Album Plastic Beach zurück. Daraus hat sich Yuksek, bekannt geworden mit unzähligen Remixen und seinem eigenen Album Away From The Sea, die Single Stylo rausgepickt, und die dreht er ordentlich durch die Mangel. Dabei macht er mit seiner Bearbeitung aus dem eher zurückgelehnten Soul-Song eine durchaus dancefloortaugliche Nummer. Aber hört selbst:
Unterschätze niemals deine Nachbarn in Benelux! Belgien zeigt wie’s geht und beschert uns das nächste große Ding nach Soulwax, 2 Many DJs und Tim und Struppi: Stromae. Der Brüsseler hat mit seinem Mega-Ohrwurm Alors On Danse aus dem Stand die Chartspitzen in Deutschland und Belgien erobert. Kein Wunder, das Teil kriegt man einfach nicht mehr aus den Gehörgängen – es sei denn, man vertreibt’s mit Gewalt. Wir empfehlen hierfür Mr. Penismans krachenden Remix, der das Original um große Teile seiner Melodie reduziert. Wohl bekomm’s.
VÖ: 09.04.10 / Yo Mama / Sony BMG. Zwar punktet das neue Album von Dendemann mit live eingespielten, rockigen »Beats« und Dende ist auch 2010 reimtechnisch immer noch auf der Höhe, aber die (seit Freitag auch offiziell erhältliche) Single Stumpf Ist Trumpf 3.0 hat die Messlatte einfach zu hoch gelegt, denn keiner der dreizehn Tracks kommt auch nur annähernd an den vorab ausgekoppelten Hit ran. Ein durchwachsenes Album mit wenigen Highlights also, heraus stechen einzig der durchgängige Sprachwitz und vielleicht noch die Tracks Und Wenn Ja, Warum? oder 0 Robota. Für Fans auf jeden Fall empfehlenswert, die Masse begnügt sich einfach mit der Single und dem zugehörigen Video, dessen »A-Team meets MacGyver«-Style einfach nur grandios ist.
Die anderen: Haben bisher außer der offiziellen Pressemeldung nichts zu melden.
Am Freitagabend geht unsere Partyreihe in Amberg in die nächste Runde: Schon um 20:00 Uhr öffnet der Casino Saal erneut seine Tore für das DJ-Team von Hypehunters.de. Unter dem Motto »electronic tunes for dancefloor rockers« servieren DJ Firutin und DJ El Sandino einen heftig abgehenden Mix elektronischer Sounds. Minimal ist dabei nur der freie Eintritt, ansonsten dominieren maximal rockende Töne: New Rave, Electropop, Indietronics, Electro House, Big Beat und die heißesten Remixe von den angesagtesten Soundtüftlern. Der Chef des Hauses weiß, was ihm blüht und hängt schon mal die Kronleuchter ab.
Cooler Couleur ist definitiv einer der fetteren Songs auf dem jüngst erschienen Crookers-Album Tons Of Friends. Was nicht bedeutet, dass der Track nicht noch cooler werden könnte: Big-Beat-Berzerker Junkie XL hat sich das Teil in den Rechner geladen und daraus einen gut rockenden Remix gebastelt. Feine Midtempo-Nummer mit unwiderstehlichen französischen Vocals.
Neuer Stuff von Surkin: Der Pariser Wunderknabe ballert in ein paar Tagen seine neue EP Silver Islands raus. Nachdem wir letztes Jahr eher wenig vom französischen DJ gehört haben, feiert er jetzt ein stattliches Comeback. Das lässt zumindest die erste Single Fan Out hoffen, die mit funky Bassline und einer explosiven Mischung aus Disco und Big Beats überzeugt.
Wenn Sirenen-Geheul ertönt, kann’s so schlecht nicht sein … Diese alte Binsenweisheit, die schon so mancher Bauer in seinem Kalendarium verewigt haben dürfte, bestätigt Break-Ungeheuer Malente samt Unterstützer Azzido Da Bass mit seinem geilen Mindfuck They’re Killin’ It! mal wieder aufs Vortrefflichste. Schneidende Lasersounds, eine herrlich euphorische Rückkehr nach dem wabernden Zwischenteil und Synths, die wie ein Cembalo auf Acid klingen. Spielt das mal den Manisch-Depressiven auf eurer Zivi-Station vor!
„I smoke, I drink, I do my own thing“. KiD CuDi präsentiert die perfekte Antwort auf die Frage des Personalchefs, welche Hobbies man denn so habe. Glaubt man den Worten des Brooklyner Rappers, muss er ein ausschweifendes Partyleben führen. Leider liefert er mit seinem neuen Song I Do My Thing dazu nicht den passenden Soundtrack – das Teil schleppt sich doch ziemlich minimalistisch dahin. Da KiD aber musikalische Unterstützung von niemand geringerem als Snoop Dogg erhielt und die Zusammenarbeit auch noch von Altmeister Dr. Dre produziert wurde, möchte ich euch das Teil nicht vorenthalten.
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