Am 23. November kommt mit I Can Talk die neue Single (die ja auf der achten Kitsuné Compilation schon mit einem Remix angeteased wurde) der drei Jungs vom Filmclub. Und ich muss sagen, das Teil geht richtig gut ab, Afro-Beat-Touch inklusive. Chapeau, Two Door Cinema Club, mehr davon! Dafür wird dann hoffentlich auf dem Album gesorgt, das im Februar 2010 erscheinen soll.
Hypefaktor: So muss Indie klingen im Jahr 2009. Würde mich wundern, wenn der Two Door Cinema Club nicht spätestens mit seinem Debüt-Album Kurs auf die Charts nimmt.
Nach dem ersten Schlagabtausch mit Ferris MC aka Ferris Hilton aka Electro Ferris im Fight Club (Maxi-Single mit etlichen Remixen u.a. von Fukkk Offf, Deichkind, Autodidakt) folgt jetzt die zweite, finale Runde Fight Club Round 2, und das bedeutet: Weitere Remixe, diesmal von Gooseflesh, Zero Cash, Stereofunk, K-Paul sowie eine Dub Version. Abgesehen davon, dass Fight Club ein Hammer-Club-Song ist, diese Fülle an Remixen braucht es dann doch nicht. Besser wird der Track dadurch nämlich nicht, zumal mit dem Fukkk Offf- und dem Autodidakt-Remix der ersten Single die Messlatte schon sehr hoch liegt. Nur wer wirklich nicht genug bekommen kann, sollte (nochmal) zuschlagen.
Durch Mailands Underground-Clubs tingelten Crookers gestern. Seit ihrem sensationellen Remix von Kid CudisDay ‘n’ Nite (21 Millionen Aufrufe des zugehörigen Clips bei Youtube) rockt das italienische DJ-Duo lieber die europäischen Charts. Klar, dass die aufgekratzte Fanbasis nach mehr lechzt und in Kürze zumindest die schlimmsten Lustwallungen befriedigen kann – mit der neuen Single Put Your Hands On Me, die am 20.11. in die Läden kommt. Bis zur Veröffentlichung des kompletten Debüt-Albums ist allerdings noch ein wenig Geduld gefragt: Tons Of Friends ist für Mitte März 2010 angekündigt.
Übrigens: Zuschlag zum neuen Song gibt’s vom Label Ministry Of Sound. Die Jungs verschenken hier den Hudson-Mohawke-Remix der neuen Single, der mich allerdings null packt.
VÖ: 27.11.09 / Audiolith. Audiolith, die Zweite: Nach Supershirt kommen demnächst Juri Gagarin mit neuem Album um den Mond. Dazu holten sie sich kurzerhand die Sängerin Flicke mit ins Boot (schon gehört auf Supermarkt und zuletzt auf Give Or Take), und das tut dem Duo verdammt gut. Nicht dass sie ohne female Vocals schlecht gewesen wären, aber sie hebt die beiden auf das nächste Level. So nähern sich Juri Gagarin vorsichtig dem Pop, ohne dabei dem Technopunk die kalte Schulter zu zeigen, denn die typischen Beats sind geblieben. Und spätestens bei Take Over mit Bratze hält einen nichts mehr auf dem Sofa. Diese Platte ist pure Energie und selbst ohne Gesang (auf Buran) wird gerockt als gäbe es kein Morgen. Einen kostenlosen Remix der Vorab-Single Wet Dreams gibt es unten, auch als Download.
Die anderen:“Schwielige Arbeiterhände brannten sie auf reflektierende Scheiben: 12 Track die schnell sind und kicken in guter alter bratziger Technomanier!”(subculture)
Vorhang auf für eine neue Supergroup: Dave Grohl (Foo Fighters), Josh Homme (Queens Of The Stone Age) und John Paul Jones (Led Zeppelin) machen sich auf, die alternative Rockwelt zu erobern. Mit ihrem Track New Fang zeigen sie auch gleich, wie die Kult-Rocker das angehen. Ein schräger Rock-Track, der Liebhaber der etwas anderen Stromgitarrenmusik sofort zum Mitwippen animiert. Eine gute Portion QUOTSA, eine kleine Prise Foo Fighters und ein großer Löffel Eigenständigkeit und fertig ist die leckere Hype-Suppe! Wir sind gespannt auf das komplette Album, das am 13. November erscheint.
Nein, „very british“ klingen Band Of Skulls wirklich nicht. Eher so, als wären sie aus Jack Whites Garage in Detroit geflüchtet, um den Skiurlaub mit Portugal.The Man im eisigen Alaska zu verbringen. Dabei dürften die Rock-Newcomer aus Southampton, UK, momentan gar keine Zeit für sportive Bandausflüge haben: Ihre erste Single I Know What I Am verkaufte sich aus dem Stand heraus 400.000 Mal bei iTunes, mit Friends finden sie sich auf dem Soundtrack zum neuen Twilight-Streifen New Moon wieder. Im Januar folgt dann hierzulande das Debüt-Album Baby Darling Doll Face Honey. Sollten darauf mehr Kracher vom Kaliber Death By Diamonds And Pearls rocken, bin ich Feuer und Flamme – auch wenn der White-Stripes-Plagiatsverdacht schwer wiegt.
VÖ: 30.10.09 / N.E.W.S. / Rough Trade. Hier ist der Name Programm: Das Pop liefern mit ihrem selbstbetiteltem Album Das Pop ein Pop-Album ab, das den Namen auch wirklich verdient. Eingängiger Gesang (vor allem bei den teilweise schon bekannten Underground, Never Get Enough und dem grandiosen Fool For Love), keinerlei elektronische Schnörkel (obwohl das Album von Soulwax produziert wurde) und durchwegs mit echten Instrumenten eingespielt. Wer Pop mag, liegt hier goldrichtig, mir jedoch ist das Ganze dann doch einen Tick zu seicht, denn außer den drei oben erwähnten Songs sticht zu wenig heraus. Das überaus gelungene Artwork verdient an dieser Stelle aber dennoch eine Erwähnung.
Die anderen:“Das Pop setzt auf schöne Geschichten, in poppige Sanftmut gehüllt und musikalisch vielfältig ausgeführt. Seit ein neuer Drummer an Bord ist, blüht Erzähler Bent zudem als charismatischer Full-Time-Frontmann endlich voll und ganz auf.”(laut.de)
Was geht hier eigentlich ab? Wir hypehunters feiern unsere Online-Geburt und ihr sahnt die Geschenke ab. Schuld ist die alte Tante EMI, die zum offiziellen Start unseres Blogs fünf Exemplare des neuen Hockey-Albums Mind Chaos springen lässt. Okay, wir gönnen euch die Teile, aber nur wenn ihr uns angemessen beglückwünscht: Die fünf originellsten Gratulanten, die uns einen Comment unter diesem Post hinterlassen (E-Mail-Adresse nicht vergessen), dürfen sich schon mal auf den Postboten freuen (zweimal Post, haha – wer hat’s kapiert?).
Die fünf Indie-Waver von Hockey machen es sich derweil in Berlin gemütlich, wo sie bei den morgigen „MTV Music Awards“ in der verheißungsvoll klingenden Kategorie „Best Push Artist“ nominiert sind.
Neueste Kommentare